Startseite >> Glossar >> Glossar Beihilfe >> Glossar Beihilfe "M"

Glossar Beihilfe

   B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    XY    Z

Medizinlexikon

Für Ihre Fragen ist selbstverständlich immer Ihr Behandler der beste Ansprechpartner. Wenn Sie medizinische Fachbegriffe nachschauen oder sich zu  Gesundheitsthemen informieren möchten, finden Sie auch viele Quellen im Internet, beispielsweise "DocCheckFlexikon".

Medizinprodukte

Medizinprodukte nach dem Medizinproduktegesetz (MPG) sind keine Arzneimittel, sondern Stoffe und Zubereitungen aus Stoffen, die zur Anwendung am oder im menschlichen Körper bestimmt sind. Nur Aufwendungen für diejenigen Medizinprodukte, die in Anlage 4 zu § 22 Absatz 1 Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) genannt sind, sind beihilfefähig. Zu den beihilfefähigen Medizinprodukten gehören insbesondere Mittel zur Vorbereitung und Durchführung von Operationen, bestimmte Kopflausmittel, Inhalationsmittel, Abführmittel oder Präparate zur Anwendung am Auge. Außerdem werden auch einige Hilfsmittel als Medizinprodukte verkauft. Deren Beihilfefähigkeit richtet sich nach den Regelungen über Hilfsmittel.

Mineralstoffpräparate

Vitamin- und Mineralstoffpräparate sind grundsätzlich keine Arzneimittel im Sinne der Beihilfeverordnung. Diese Präparate sind nur beihilfefähig, wenn sie verschreibungspflichtig sind. Nicht verschreibungspflichtige Vitamin- und Mineralstoffpräparate können nur ausnahmsweise als beihilfefähig berücksichtigt werden, wenn wegen einer schweren Erkrankung ein bestimmtes Präparat eingenommen werden muss. Welche Präparate in Frage kommen und welche medizinischen Indikationen vorliegen müssen, entnehmen Sie bitte unserem Vordruck „Bestätigung über die med. Notwendigkeit von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten“. Die medizinische Notwendigkeit ist vom Facharzt auf dem Vordruck zu bescheinigen.

Ansonsten kann zu den Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Vitamin- und Mineralstoffpräparate nur dann Beihilfe gewährt werden, wenn die Präparate nach amtsärztlichem Zeugnis im konkreten Einzelfall notwendig sind; dieses Zeugnis wäre von Ihnen beim zuständigen Gesundheitsamt zu veranlassen.

Mutter-Kind-Kuren, Vater-Kind-Kuren; Mütter-/Vätergenesungskuren

Mütter-/Vätergenesungskuren und Mutter-Kind-Kuren bzw. Vater-Kind-Kuren sind Maßnahmen in Form einer Rehabilitationskur in einer Einrichtung des Müttergenesungswerks oder einer anderen nach § 41 SGB V als gleichartig anerkannten Einrichtung.

Weitere Informationen über die beihilferechtlichen Voraussetzungen sowie über die beihilfefähigen Beträge entnehmen Sie bitte unserem Informationsblatt.

Mutter-Kind Kuren für Beschäftigte/Arbeitnehmer

Beschäftigte/Arbeitnehmer sind nach tarifrechtlichen Bestimmungen beihilfeberechtigt, daher gelten für Rehabehandlungen und Kuren vom Beamtenrecht abweichende Regelungen. Beachten Sie bitte das entsprechende Informationsblatt.