Aktuelles

Auswirkungen von Kurzarbeit auf die ZVKPlusRente (28. April 2020)

Unsere Versicherten können auch während einer angeordneten Kurzarbeit ihre Entgeltumwandlung in bisheriger Höhe zu Gunsten einer ZVKPlusRente durchführen. Eine Entgeltumwandlung wirkt sich nicht negativ auf die Höhe des zustehenden Kurzarbeitergeldes aus.
 
Bitte beachten Sie aber, dass das Kurzarbeitergeld selbst nicht für die Entgeltumwandlung genutzt werden kann.
 
Selbstverständlich besteht für unsere Versicherten jederzeit die Möglichkeit, ihren Beitrag zur ZVKPlusRente zu ändern. Eine Information an uns ist hierfür nicht notwendig.

Für weitere Detailfragen und Fragen zur Abwicklung wenden Sie sich gerne an unsere Experten zur ZVKPlusRente unter der Rufnummer 0721 5985 – 799.

Auswirkungen des Corona-Steuerbonus von 1.500 Euro auf die Zusatzversorgung (16. April 2020)

Das Bundesministerium der Finanzen hat mit Schreiben vom 9. April 2020 (BMF-Schreiben vom 9. April 2020, GZ IV C 5 - S 2342/20/10009 :001) verfügt, dass aufgrund der Corona-Krise den Arbeitgebern ein neuer Steuerfreibetrag in Höhe von 1.500 Euro einmalig eingeräumt wird.

Diese Steuerfreiheit gemäß § 3 Nr. 11 EStG kann für entgeltliche Zuschüsse oder Sachbezüge in Anspruch genommen werden, welche zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn im Zeitraum vom 1. März bis 31. Dezember 2020 an Arbeitnehmer gewährt werden.
 
Für die Zusatzversorgung hat dies folgende Auswirkung:

Wird eine steuerfreie Corona-Bonuszahlung nach § 3 Nr. 11 EStG gewährt,
stellt diese kein zusatzversorgungspflichtiges Entgelt dar.

Auswirkungen von Kurzarbeit auf die Zusatzversorgung (06. April 2020)


Die Tarifvertragsparteien haben sich am 30. März 2020 auf einen „Tarifvertrag zur Regelung der Kurzarbeit im Bereich der VKA“ für kommunale Einrichtungen und Betriebe des öffentlichen Dienstes verständigt, der zum 1. April 2020 in Kraft treten soll. 

Welche Auswirkungen eine Kurzarbeit im Lichte dieses Tarifvertrags auf die Zusatzversorgung hat, stellen wir Ihnen nachfolgend kurz dar:
 
Das Kurzarbeitergeld beträgt 60 oder 67 % (mit Kind) des pauschalierten Nettoentgeltausfalls. Während der Dauer der Kurzarbeit besteht das  Beschäftigungsverhältnis und damit die Versicherung in der ZVKRente fort.
 
Wenn die Agentur für Arbeit ein Kurzarbeitergeld bezahlt, um den Entgeltausfall voll oder das verminderte Entgelt zum Teil auszugleichen, so ist zu beachten, dass das steuerfreie  Kurzarbeitergeld kein zusatzversorgungspflichtiges Entgelt ist.
 
Das Eckpunktepapier der VKA sieht vor, dass, falls ein Arbeitgeber z.B. nach den Bestimmungen dieses „Tarifvertrags“ einen steuerpflichtigen Zuschuss zum Kurzarbeitergeld zahlt, dieser hingegen als zusatzversorgungspflichtiges Entgelt zu werten ist. Das Kurzarbeitergeld wird nach dieser Tarifregelung in den Entgeltgruppen bis E 10 auf 95 Prozent und in den Entgeltgruppen ab E 11 auf 90 Prozent des bisherigen Nettomonatsentgelts von den Arbeitgebern aufgestockt.
 
Während einer Kurzarbeit ist daher sowohl das vom Arbeitgeber ggf. gezahlte reduzierte steuerpflichtige Arbeitsentgelt, sowie dessen geleistete Aufstockungszahlung zusatzversorgungspflichtig, nicht hingegen das Kurzarbeitergeld der Agentur für Arbeit.

Ergänzender Hinweis vom 18. Mai 2020:
Nach dem am 15. Mai 2020 vom Bundesrat gebilligten Sozialschutz-Paket II erhalten alle Beschäftigten in Deutschland, deren Arbeitszeit um mindestens 50 Prozent reduziert ist
- ab dem vierten Monat ein Kurzarbeitergeld in Höhe von 70 Prozent (beziehungsweise 77 Prozent) und
- ab dem siebten Monat ein Kurzarbeitergeld in Höhe von 80 Prozent (beziehungsweise 87 Prozent) des entgangenen Nettoentgelts.

Diese Regelungen gelten voraussichtlich bis zum Jahresende.

Ergänzender Hinweis vom 21. April 2020:
Die Redaktionsverhandlungen zur Umsetzung dieses Tarifvertrages konnten zwischenzeitlich abgeschlossen werden. Der Tarifvertrag wurde am 15. April freigegeben und tritt mit Wirkung vom 1. April 2020 in Kraft.
 
Ergänzender Hinweis vom 6. April 2020:
Gegenwärtig finden Redaktionsverhandlungen zum „Tarifvertrag zur Kurzarbeit“ im Bereich der VKA statt. Sobald uns in diesem Thema neuere Erkenntnisse vorliegen, halten wir Sie per Newsletter und auf unserer Homepage auf dem Laufenden.

Wichtige Information für im Ausland ansässige Betriebsrentner (01. April 2020)

Betriebsrentner, die ihren Wohnsitz außerhalb der Bundesrepublik Deutschland haben, sind gem. § 48 Abs. 2 unserer Kassensatzung verpflichtet, auf Verlangen eine amtlich bestätigte Lebensbescheinigung (2,4 MB) der KVBW Zusatzversorgung vorzulegen.
 
Falls dies für Sie zutrifft, wurden Sie zuletzt mit Schreiben vom 19.02.2020 dazu aufgefordert, diesen Nachweis unterschrieben und amtlich bestätigt, rechtzeitig bei uns vorzulegen, damit Ihre Rente ohne Unterbrechung weitergezahlt werden kann.
 
Aus gegebenem Anlass räumen wir Ihnen hierfür Zeitaufschub bis Anfang Mai ein.
 
Falls Ihnen auch bis dahin eine Rückbestätigung nicht möglich sein sollte, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.
 
Die Übermittlung kann neben dem Postweg alternativ auch per E-Mail oder Fax erfolgen.

Eingeschränkte Sprechzeiten (16. März 2020)

Sehr geehrte Kunden, Mitglieder, Versicherte und Rentner,

um das Infektionsrisiko durch das Coronavirus zu reduzieren,

kann der Kommunale Versorgungsverband Baden-Württemberg ab sofort und bis auf Weiteres

in den Dienststellen Karlsruhe und Stuttgart keine Besucher persönlich empfangen.
 
Wir empfehlen Ihnen, alternative Kontaktmöglichkeiten online oder telefonisch zu nutzen.
 
Vielen Dank für Ihr Verständnis.