FFP2-Masken, OP-Masken während der Corona-Pandemie

Ärztin spricht mit Kind

Nach einem Beschluss von Bund und Ländern erhalten seit Mitte Dezember 2020 besonders gefährdete und vorerkrankte Risikogruppen zum Schutz gegen das Coronavirus pro Person insgesamt 15 FFP2-Masken.

Die Maßnahme richtet sich an über-60-Jährige sowie Menschen mit Vorerkrankungen oder Risikoschwangerschaften und gilt gleichermaßen für gesetzlich und privat Versicherte.
 
Derzeit erhalten Risikopersonen 2 Coupons für je 6 FFP-Masken von ihrer Krankenkasse, nicht von der Beihilfestelle. Den ersten Coupon können die betroffenen Personen mit zwei Euro Selbstbeteiligung bis Ende Februar 2021 in ihrer Apotheke einlösen, den zweiten ab dem 16. Februar bis zum 15. April 2021. So erhalten Sie für 4 Euro also 12 FFP2-Masken. Der von Ihnen zu zahlende Eigenanteil ist nicht beihilfefähig.

Ab 19. Januar 2021 haben die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten die Regeln noch einmal verschärft. Es besteht nun die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske unter anderem für den öffentlichen Nahverkehr und den Einzelhandel.
An diesen Orten ist das Tragen von Masken mit Kennzeichnung FFP2, KN95 / N 95 oder OP-Masken Pflicht. Die Kosten für diese Masken sind beihilferechtlich den allgemeinen Lebenshaltungskosten zuzurechnen und somit nicht beihilfefähig.