Arzneimittelrabatte in der Beihilfe

Informationen zu Arzneimittelrabatte in der Beihilfe geben wir Ihnen hier.

Am 01.01.2011 trat das „Gesetz über Rabatte für Arzneimittel“ in Kraft. Neben den gesetzlichen Krankenversicherungen haben nunmehr auch die privaten Krankenversicherungen, die Träger der Beihilfe und sonstige Kostenträger gegenüber den pharmazeutischen Unternehmen Anspruch auf Rabatte für verschreibungspflichtige Arzneimittel. Die Rabatte können ausschließlich von den Trägern der Beihilfe und nicht durch die Beihilfeberechtigten selbst beantragt werden.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise bei der Beihilfebeantragung:

  • Bitte achten Sie beim Arzneimittelkauf darauf, dass bei im Inland bezogenen Arzneimitteln jeweils die zugehörige Pharmazentralnummer (PZN) und das Apothekenkennzeichen der abgebenden Apotheke auf der Verordnung angegeben sind. Dies ist zwingend erforderlich, damit der KVBW die Rabatte beantragen kann.
  • Reichen Sie – sofern dies im Ausnahmefall nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, wie etwa bei Tod des Beihilfeberechtigten - keine Originalbelege zur Beihilfegewährung ein. Falls Sie Rezepte kopieren, denken Sie bitte daran, ggf. die Rückseite zu kopieren, sofern dort die entsprechenden Angaben durch die Apotheke aufgedruckt wurden. Ferner bitten wir, darauf zu achten, dass die Kopien leserlich sind.
  • Bitte heften oder klammern Sie Belege nicht und kleben diese auch nicht auf.
  • Sie helfen uns sehr, wenn Sie die Belege zunächst getrennt nach Personen und je Person nach Aufwandsarten sortieren, so dass die Arzneimittelrezepte fortlaufend abgearbeitet werden können.

Hinweis zur Beantragung von Dienstunfallfürsorgeleistungen:

Obige Ausführungen gelten auch für Erstattungen im Rahmen der beamtenrechtlichen Dienstunfallfürsorge, jedoch ist hier die Vorlage von Originalbelegen weiterhin erforderlich.