Abmeldung

Produktinformationen

Mit der Abmeldung wird das Ende des Beschäftigungsverhältnisses eines Angehörigen mitgeteilt:

  • Versetzung
  • Entlassung
  • Kündigung
  • Ende Amtszeit/Vertragszeit
  • Tod im aktiven Dienst

Bitte diesen Vordruck nicht bei Dienstanfängern/Verwaltungspraktikant oder Beamten-/DO-Angestellten auf Widerruf verwenden. Bei diesem Personenkreis benötigen wir den Fragebogen zur Nachversicherung für Dienstanfänger und Beamte im Vorbereitungsdienst bzw. den Fragebogen zur Nachversicherung für DO-Angestellte im Vorbereitungs- und Anwärterdienst.


Zusatzinformationen

Aufgrund der Abmeldung entfällt künftig die Allgemeine Umlage und die Besondere (Beihilfe-)Umlage. Gleichzeitig wird geprüft, ob

Bitte teilen Sie Abmeldungen unverzüglich mit, damit finanzielle Nachteile vermieden werden können.

Ihre Ansprechpartner bei Fragen zur Abmeldung:

Hauptstelle Karlsruhe
Zweigstelle Stuttgart
Melanie Schwarting
Tel. 0721 5985-327
E-Mail: m.schwarting@kvbw.de
Heike Reinhold
Tel. 0711 2583-148
E-Mail: h.reinhold@kvbw.de

FAQ


Ist bei Eintritt in den Ruhestand eine Abmeldung notwendig?

Nein; es genügt, die Verfügung über die Versetzung in den Ruhestand zu übersenden. Weitere Informationen finden Sie hier.


Welche Unterlagen werden bei Versetzung benötigt?

  • Versetzungsverfügung
  • Letzte Gehaltsmitteilung, hilfsweise Mitteilung der Besoldungsmerkmale zum Zeitpunkt des Ausscheidens
  • Nachweisung der beitragspflichtigen Einnahmen
  • Rentenauskunft, soweit Rentenanwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung bestehen

Welche Unterlagen werden bei Entlassung/Kündigung benötigt?


Welche Unterlagen sind beim Ausscheiden eines Beamten zu übersenden, der zum Bürgermeister gewählt wurde und deshalb mit dem Amtsantritt kraft Gesetzes ausscheidet?

  • Feststellungsverfügung zur Entlassung nach § 31 Abs. 2 LBG i.V. mit § 22 BeamtStG
  • Letzte Gehaltsmitteilung, hilfsweise Mitteilung der Besoldungsmerkmale zum Zeitpunkt des Ausscheidens
  • Nachweisung der beitragspflichtigen Einnahmen
  • Rentenauskunft, soweit Rentenanwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung bestehen

Was ist bei Tod eines Beschäftigten zu tun?

Soweit eine Hinterbliebenenversorgung festzusetzen ist, bitte den Fragebogen Festsetzung Witwen-/Witwengeld bei einem im aktiven Dienst verstorbenen Angehörigen auszufüllen. Ansonsten ist der Tod eines Angehörigen mit dem Abmeldevordruck und entsprechender Sterbeurkunde nur zu melden, soweit keine Hinterbliebenenversorgung festzusetzen ist. Um Rückfragen zu vermeiden bitte unter "Sonstiges" mitteilen, dass keine versorgungsberechtigte Hinterbliebene vorhanden sind.


Muss bei Beendigung des Dienstverhältnisses eine Erklärung zur Inanspruchnahme von Altersgeld abgegeben werden?

Der Dienstherr sollte seine Beamten beim Thema Altersgeld unterstützen und rechtzeitig auf eine Entscheidung über die Inanspruchnahme von Altersgeld hinwirken. Dabei sind zwei Fallgruppen zu unterscheiden:

  • Für am 01.01.2011 vorhandene Beamte sieht das LBeamtVG weiterhin die Nachversicherung vor. Die Beamten können jedoch eine Erklärung abgeben, dass sie Altersgeld in Anspruch nehmen werden. Diese muss vor der Beendigung des Beamtenverhältnisses schriftlich gegenüber ihrem Dienstherrn abgegeben werden. Nur wenn rechtzeitig von dieser Gestaltungsmöglichkeit Gebrauch gemacht wird, kann später Altersgeld gewährt werden. Da das Altersgeld in der Regel höher ist als die Leistungen, die sich bei einer Nachversicherung ergeben, sollten die Beamten rechtzeitig auf die Notwendigkeit einer Erklärung hingewiesen werden.
  • Beamte, die nach dem 01.01.2011 in ein Beamtenverhältnis berufen wurden, haben dagegen ohne eine solche Erklärung Anspruch auf Altersgeld. Sie können jedoch unwiderruflich auf das Altersgeld verzichten. Ein solcher Verzicht ist innerhalb eines Monats nach der Entlassung gegenüber der Zahlstelle zu erklären. Da die Gewährung von Altersgeld dem KVBW übertragen wurde, nimmt er die Erklärung entgegen.

In beiden Fallgruppen kann es besonders gelagerte Einzelfälle geben, in denen eine Nachversicherung günstiger ist. Beispielsweise, wenn erst durch die Nachversicherung die Wartezeit in der gesetzlichen Rentenversicherung erfüllt wird und dort bereits erhebliche Beitragsleistungen erbracht wurden, die alleine keinen Rentenversicherungsanspruch auslösen.


Was muss bei Dienstherrenwechsel zur Versorgungslastenteilung beachtet werden?

Die Versorgungslastenteilung wird zuständigkeitshalber vom KVBW abgewickelt, weshalb zunächst eine Abmeldung ausreicht. Bei einem Wechsel zu einem Nichtmitglied zahlt der KVBW den fälligen Abfindungsbetrag, wodurch sich die Umlagebemessungsgrundlage im Folgejahr entsprechend erhöht.

Bei einem Wechsel zu einem Mitglied erfolgen keine Zahlungen. Innerhalb der Umlagegemeinschaft reduziert sich die Umlage des aufnehmenden Dienstherrn; ihre Umlagebelastung erhöht sich im Gegenzug entsprechend. Auch hier erfolgt die Abwicklung im Folgejahr.

Der KVBW unterrichtet alle Beteiligten zeitnah. Weitere Informationen finden Sie hier.


Merkblätter

Speziell zur Abmeldung haben wir für Sie folgende Merkblätter zum Download bereitgestellt:


     
 

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