Erstattung von Grippeschutzimpfungen

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Jedes Jahr im Herbst rufen Experten zur Grippeschutzimpfung auf. Die Impfung ist derzeit die einzige Möglichkeit, einer Grippe wirksam vorzubeugen.

Einen 100-prozentigen Schutz können Grippeschutzimpfungen allerdings nicht garantieren, jedoch verläuft in der Regel eine Grippe bei geimpften Personen wesentlich harmloser ab als bei nicht geimpften. Darüber hinaus trägt die Grippeschutzimpfung zum Schutz von Personen im näheren Umfeld von Erkrankten bei, die entweder nicht geimpft werden können oder eine Grippeschutzimpfung aus persönlichen Gründen ablehnen.
 
Wichtig ist, dass Sie sich frühzeitig impfen lassen - am besten bevor die Grippesaison beginnt. Ideal ist die Zeit von Oktober bis Dezember. Aber auch zu einem späteren Zeitpunkt kann eine Impfung sinnvoll sein - insbesondere, wenn sich im Laufe der Saison ein völlig neues Grippevirus entwickelt.
 
Wer sollte sich impfen lassen?
Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt die Impfung Menschen mit besonderen Risiken. Dazu gehören z.B.

  • Personen über 60 Jahre
  • Schwangere
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Vorerkrankungen (z.B. bei chronischen Atemwegserkrankungen, Diabetes und anderen Stoffwechselkrankheiten, Herz-Kreislauferkrankungen, etc.)
  • Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen
  • Medizinisches und pflegerisches Personal.

Welche Regelung gilt in Baden-Württemberg?
In Baden-Württemberg wird die Grippeschutzimpfung ohne Einschränkung für alle Menschen empfohlen.
 
Was zahlen die Krankenkassen und die Beihilfestelle?
Die Kosten für eine Grippeschutzimpfung werden in Baden-Württemberg von den privaten und gesetzlichen Krankenkassen in der Regel übernommen. Nach der Beihilfeverordnung des Landes Baden-Württemberg sind Aufwendungen für Schutzimpfungen, die aufgrund des Infektionsschutzgesetzes angeordnet oder vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg empfohlen sind, grundsätzlich beihilfefähig und somit erstattungsfähig.

     
 

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