Gesetz zur Anpassung von Dienst- und Versorgungsbezügen in Baden-Württemberg 2017/2018

Mitarbeiterin informiert über die Besoldungs- und Versorgungsanpassung 2013/2014

Mit dem am 25.10.2017 im Landtag verabschiedeten Gesetz zur Anpassung von Dienst- und Versorgungsbezügen in Baden-Württemberg 2017/2018 soll das Ergebnis der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder inhaltsgleich auf die Beamten, Richter, Versorgungsempfänger und Empfänger von Alters- und Hinterbliebenengeld übertragen werden.


Abweichend vom ursprünglichen Gesetzentwurf, der eine nach Besoldungsgruppen zeitlich gestaffelte Umsetzung der Besoldungs- und Versorgungserhöhung vorgesehen hatte, legt das Gesetz nunmehr einheitliche Erhöhungszeitpunkte für alle Besoldungs- und Versorgungsempfänger fest.
 
Für 2017 wurde festgelegt,
dass eine Besoldungs- und Versorgungsanpassung für alle Besoldungsgruppen zum 01.03.2017 einheitlich um 1,8 % - mindestens jedoch um 75,-- € - erfolgt, dabei ist eine Verminderung um 0,2 % für die Bildung der Versorgungsrücklage gem. § 17 LBesGBW berücksichtigt.
Die daraus resultierenden Nachzahlungen für die Besoldungsgruppen ab A10 erfolgen im Abrechnungsmonat Januar 2018.
 
Für 2018 gilt Folgendes:
Die Erhöhung um 2,675 % (=Tariferhöhung um 2,35 % zuzüglich des sogenannten BW-Bonus in Höhe von 0,325 %) erfolgt einheitlich zum 01.07.2018.
Der Familienzuschlag wird abweichend hiervon bereits zum 01.03.2018 erhöht.
 
Einmalzahlung im März 2018
Besoldungsgruppen A 5 – A 9 in Höhe von 400,-- €
Besoldungsgruppen A 10 – A 11 in Höhe von 100,-- €
Empfänger von Versorgungsbezügen oder Alters- u. Hinterbliebenengeld erhalten die Einmalzahlung entsprechend dem jeweiligen Ruhegehalts-/Altersgeldsatz bzw. Anteilssatz der Hinterbliebenen.

     
 

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